Dieser idyllisch gelegene und ruhige Natur- und Familiencampingplatz liegt auf einer Halbinsel inmitten des Parsteiner Sees im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin.
Bei uns gibt es drei Regeln: Keine Autos – kein Strom – keine Hunde.
Selbstverständlich aber gibt es hinter der ersten Schranke einen großen Parkplatz, auf dem Sie Ihr Kfz abstellen können, und Strom gibt es an den Sanitäranlagen, jedoch nicht an den Stellplätzen.
Kleine Handwagen stehen für den Transport des Gepäcks zur Verfügung.
Am See leben viele seltene und bedrohte Vogelarten. Aus diesem Grund sind Hunde und Katzen hier nicht willkommen.
Auch außerhalb der Mittags- und Nachtruhe bitten wir, ruhestörenden Lärm generell zu unterlassen. Bitte verzichten Sie daher auf Boom-Boxen. Sie halten sich auf einem Naturcampingplatz mit einer großen Artenvielfalt auf. Genießen Sie die Geräusche der Natur, etwa das Rauschen des Windes und den Gesang der Vögel. Kinderlärm hingegen ist willkommen, auf diesem Naturcampingplatz freuen wir uns über die nächste Generation.
Auf mehreren Flächen können Zelte aufgeschlagen werden, wobei ein Teil der Plätze Schattenplätze sind. Für Kinder gibt es einen Kinderspielplatz und eine Kleinkindbadestelle mit einer sehr flachen Uferzone. Weitere Badestellen in den Uferzonen laden zum ungestörten Baden ein. Ebenso existieren eine Tischtennisplatte und ein Beachvolleyballfeld.
Auf dem See sind Motorboote nicht erlaubt, Surfen und Stand-up-Paddling hingegen schon.
Für die abendliche Lagerfeueratmosphäre können an der Rezeption Feuerschalen entliehen werden. An einer Verkaufsstelle kann man sich wochenends und in den Sommerferien mit Kaffee und Kuchen, kleinem Imbiss und Kleinigkeiten wie Butter, Marmelade und Toilettenartikeln versorgen. Für die gebrauchte Wäsche der Camperinnen und Camper steht eine Waschmaschine bereit, die gegen eine kleine Gebühr benutzt werden kann. An Regentagen kann ein Mehrzweckraum im Haus Pehlitzwerder genutzt werden; dort stehen auch zahlreiche Spiele für Kinder zur Verfügung.
Der Campingplatz zeichnet sich durch seine eiszeitlich geprägte Naturlandschaft aus, wobei es besonders den herausragenden Bestand an Altbäumen zu erwähnen gilt.
Es sind auf der Halbinsel allein sieben Methusalembäume zu finden, die zwischen 350 und 600 Jahre alt sind und zu Naturdenkmalen erklärt wurden. Einer dieser Bäume, eine Winterlinde, ist als Nationalerbe-Baum ausgerufen worden. Außerdem findet sich auf dem Pehlitzwerder die Ruine des Klosters Mariensee, dem Vorläufer des Klosters Chorin. Ein Schälchenstein belegt die bronzezeitliche Nutzung des Pehlitzwerder. Neben seiner ungewöhnlichen Flora ist der Vogelreichtum der Halbinsel bemerkenswert, insbesondere eine Kolonie von Trauerseeschwalben, die von einem Vogelbeobachtungsturm aus betrachtet werden kann. Darüber hinaus leben rund 60 gefährdete oder vom Aussterben bedrohte Vogelarten am See oder in seinem Einzugsbereich.
Der Pehlitzwerder bietet zahlreiche Freizeitmöglichkeiten und ist ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge zu den Wäldern und Seen in der Umgebung, an die Oder, ins Ökodorf Brodowin und in das beschauliche Angermünde.
Dazu haben Sie die Möglichkeit, E-Bikes an der Rezeption aufzuladen. Zwei unterschiedliche Ladegeräte (Bosch, Shimano) stehen bereit. Bitte wenden Sie sich diesbezüglich an den Rezeptionsmitarbeiter.
E-Autos können in Brodowin aufgeladen werden. Vor dem Hofladen in Brodowin finden sich zwei E-Auto-Ladestationen. Ein eigenes Ladekabel muss mitgebracht werden, bezahlt wird mit einer Girokarte.
Der Verein, der den Campingplatz betreibt, engagiert sich für Nachhaltigkeit im Bereich Umwelt- und Naturschutz. So wurde 2022 ein Pilotprojekt ins Leben gerufen, um das auf dem Platz entstehende Abwasser aufzubereiten und für die Bewässerung des wertvollen Baumbestandes wiederzuverwenden. Die Idee ist einfach: Wenn es heiß und trocken ist, kommen viele Gäste auf den Campingplatz; sie produzieren viel Abwasser, insbesondere durch die Toilettenspülung. Gerade in diesen Phasen fehlt den Methusalembäumen Wasser. Das aufbereitete Wasser ist so sauber, dass es den Bäumen wieder zugeführt werden kann. Das Pilotprojekt wird von zwei Firmen durchgeführt, wobei die eine für die Projektierung und den Betrieb der Anlage, die andere für die wissenschaftliche Begleitung und Beprobung zuständig ist. Das Projekt trägt den Namen "DeWaResT": Dezentrale Abwasserbehandlung und Wasserwiederverwendung für Regionen mit saisonalem Trockenstress. Nach der Pilotphase soll eine Wasseraufbereitungsanlage dauerhaft installiert werden.
Den wertvollen alten Baumbestand des Pehlitzwerder finden Sie hier auf einer eigenen Karte.